Bereits zum vierten Mal fand heuer die Lange Nacht der Forschung am 24. April 2026 in Mondsee statt.

Auch heuer erwies sich die Veranstaltung erneut als voller Erfolg, denn auch am Stand des Naturpark Bauernland war einiges los. Bei unserer Nachtnatur-Station tauchten die Besucher:innen – vor allem Kinder – in eine Welt ein, die man sonst leicht übersieht. Schon zu Beginn wurde klar: Nachts ist die Natur alles andere als dunkel – sie steckt voller kleiner Tricks und überraschender Lichteffekte.

Gemeinsam wurde ausprobiert, gestaunt und entdeckt. Die Kinder konnten selbst erleben, wie Materialien Licht speichern und im Dunkeln weiterleuchten. Ein Moment, der immer wieder für echtes Staunen sorgte, wenn plötzlich Dinge im Dunkeln sichtbar blieben. Mit UV-Lampen ging es dann noch einen Schritt weiter: Plötzlich leuchteten im Wald Dinge und Spuren auf, die vorher völlig unsichtbar waren. Für viele war das wie ein Blick in eine geheime Welt – besonders spannend auch die Vorstellung, dass manche Tiere genau so sehen können.

Ein weiteres Highlight war das Spiel mit reflektierendem Licht. Als Lichtstrahlen auf „Tieraugen“ trafen und zurückgeworfen wurden, wurde schnell klar, warum manche Augen im Dunkeln so geheimnisvoll leuchten. Zum Abschluss folgte der wohl beeindruckendste Trick: Lebewesen, die ihr eigenes Licht erzeugen. Und beim Stichwort Glühwürmchen war sofort klar, worum es geht.

Die Mischung aus kurzen Erklärungen und viel eigenem Ausprobieren funktionierte besonders gut. Die Kinder waren durchgehend aktiv, stellten Fragen, testeten selbst und entdeckten immer wieder Neues. Man merkte deutlich: Lernen passiert hier ganz nebenbei – durch Erleben und Ausprobieren.

Am Ende konnten die Kinder und Erwachsenen selbst zu Entdeckern werden. Beim Suchspiel nach nachtaktiven Tieren waren alle mit voller Begeisterung dabei. Dabei wurde deutlich, wie wichtig Licht in der Natur ist – sei es zum Anlocken, Abschrecken oder zur Verständigung.

Insgesamt war die Station ein voller Erfolg: neugierig machend, lebendig und mit vielen Aha-Momenten. Genau so bleibt Natur im Kopf.